In letzter Zeit häufen sich die Medienberichte über fragwürdige Geschäftspraktiken bei der AWO. Nun wurde ein Fall bei der Thüringer AWO-Tochter AJS (Alten-, Jugend- und Sozialhilfe) öffentlich, wie die Thüringer Allgemeine Zeitung berichtet. Berichtet wurde von ungewöhnlich hohen Gehältern, Luxusautos und sechs- oder siebenstelligen Schweigegeldern.

Dazu sagt Jürgen Pohl, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Thüringen:

„Die jüngst publik gewordenen Vorfälle sind eine Schande für die Branche der Sozialverbände. Wer so handelt, handelt entgegen der Interessen der Bedürftigen und bereichert sich auf ihre Kosten. Während viele Thüringer wirklich bedürftig sind, machen sich einige wenige die Taschen voll. Dass die AWO zum Teil von öffentlichen Zuwendungen profitiert, ist die Krönung. Wie viele Fälle müssen noch bekannt werden, bis Rot-Rot-Grün endlich aktiv wird?

Klar ist: diese Praktiken konnten nur in einem politischen Klima des Wegschauens gedeihen. Es muss untersucht und aufgeklärt werden, wie es soweit kommen konnte. Ich fordere ein entschlossenes Eintreten gegen die Korruption und die zunehmende Untreuefälle bei den Sozialverbänden. Die Verbände müssen wieder befähigt werden, ihre wichtigen Aufgaben gewissenhaft wahrzunehmen.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.