Helmut Schmidt erklärte schon 2008*: „Im Grunde genommen ging es ihm [Ludwig Erhardt Mitte/Ende der 50er Jahre] darum, durch Anwerbung relativ billiger ausländischer Arbeitskräfte das Lohnniveau niedrig zu halten. Mir wäre stattdessen lieber gewesen, die deutschen Löhne wären gestiegen. Im Laufe der Jahre hat sich dann herausgestellt, dass es verschiedene Ausländer gab: Deutliche Probleme gab es mit einigen Türken, die in der zweiten und dritten Generation nach Deutschland kamen oder hier geboren wurden.“

Folge: Wegen der damals schlechteren Lohnentwicklung durch das Anwerben der Gastarbeiter, haben heute viele deutsche Rentner geringere Altersbezüge, weil sie durch die Lohndrückerei weniger in den Rentenkasse einzahlen konnten.

Auch die heutige Masseneinwanderung ist ein Instrument zum Drücken der Löhne. Die Migranten sind nur in seltenen Fällen tatsächlich Fachkräfte. Daher drücken sie in den meisten Fällen die Löhne für einfache Tätigkeiten oder landen gleich in der staatlichen Fürsorge – wofür die Arbeitnehmer dann mit Beiträgen und Steuern aufkommen müssen. Im Alter haben die Arbeitnehmer dann geringere Renten, weil sie durch die Lohndrückerei weniger in den Rentenkasse einzahlen können. In jedem Fall enstehen durch die Masseneinwanderung Nachteile für die deutschen Arbeitnehmer.

Die Großindustrie kann dagegen wegen der niedrigeren Löhne ihre Waren günstiger auf den Weltmärkten anbieten und Extraprofite an ihre Aktionäre und Manager zahlen.

Mittlerweile hat jeder zweite Arbeitslose in Westdeutschland ausländische Wurzeln. Das größere Angebot an Arbeitskräften für einfache Tätigkeiten verschlechtert die Verhandlungsposition der deutschen Arbeitnehmer weiter – das internationale Finanzkapital und Manager großer internationaler Exportkonzerne lachen sich ins Fäustchen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article166743394/Jeder-zweite-Arbeitslose-in-Westdeutschland-hat-Migrationshintergrund.html

http://www.zeit.de/2008/11/Ueber_Auslaender_die_kamen_und